Kindertagesstätte Purzelhaus
Postfach 67
8917 Oberlunkhofen

 

Pädagogisches Konzept

     

 

Pädagogisches Konzept
der Kindertagesstätte Purzelhaus


1. Das Kind und seine Persönlichkeit

Es ist uns wichtig, die Persönlichkeit jedes Kindes zu respektieren und sehr behutsam mit ihm umzugehen. Auch kleine Kinder setzen sich bereits aktiv mit ihrer Umwelt auseinander und bestimmen ihre Entwicklung mit. Deshalb ist es uns ein grosses Anliegen, auf die Bedürfnisse und Interessen eines jeden Kindes einzugehen. Hierfür ist es notwendig, das einzelne Kind intensiv zu beobachten und zu begleiten. In den ersten Lebensjahren geht die Entwicklung oft sehr schnell voran. Es gibt dabei individuelle Entwicklungsschritte, die wir unterstützen und fördern wollen.


2. Elternarbeit
Der lebendige Austausch zwischen der Familie und der Kita ist für alle Beteiligten wichtig. Darum bieten wir den Eltern eine ausführliche und offene Information über den Tagesablauf, den Alltag in der Kita und den aktuellen Entwicklungsstand des Kindes an. Die täglichen Gespräche ermöglichen den Eltern und der Kita, situationsbedingte Informationen auszutauschen. Dies schafft gegenseitiges Vertrauen. Dazu gehören auch von der Kita angebotene Elterngespräche und Elternabende.


3. Eingewöhnungszeit
Aller Anfang ist schwer. Der Eintritt des Kindes in die Kita ist für die Eltern und Kinder in der Regel einmalig. Um die tempöräre Trennung von der Familie behutsam anzugehen, ist zu Beginn eine sorgfältige Eingewöhnung an die Kita in Anwesenheit einer Bezugsperson notwendig. Dieser Schritt wird mit den Eltern ausführlich besprochen und ein individueller Eingewöhnungsplan ausgearbeitet.


4. Erfahrungs- und Lernangebote

Die Kinder haben in der Kita die Möglichkeit, alles alleine oder mit Unterstützung der Betreuerinnen mitzutun, was ihre Entwicklung unterstützt. Dabei orientiert sich unsere pädagogische Arbeit am Erfahrungs- und Entwicklungsstand des Kindes. Unsere Kinder sammeln mit den unterschiedlichsten Materialien wertvolle Erfahrungen. Mit Basteln, Malen, Zeichnen und Kneten wird die Kreativität des Kindes angeregt und unterstützt. Durch das vielfältige Bewegungsangebot werden das Gleichgewicht und der Bewegungssinn geübt. Unsere Betreuerinnen sprechen, singen, machen Fingerspiele und erzählen Geschichten, um die Sprachentwicklung des Kindes zu fördern. Selbstverständlich gehen wir zu jeder Jahreszeit täglich nach draussen, soweit dies gefahrlos möglich ist.


5. Das Spiel die Arbeit des Kindes
Das freie Spiel steht bei unserer täglichen Arbeit im Vordergrund. Im Spiel üben sich die Kinder in den folgenden Bereichen: Sozialverhalten, Kontaktfähigkeit, Selbstsicherheit, Willensstärke, Selbständigkeit, Kreativität, Sprache und Motorik. Die Räumlichkeiten der Kita sind so gestaltet, dass die Kinder gefahrlos Erfahrungen sammeln können. Beim Spielen lernen die Kinder Rücksicht auf die Bedürfnisse der anderen zu nehmen und erhalten die Möglichkeit, sich aktiv mit Konflikten auseinander zu setzen, sich zu behaupten oder auch Kompromisse einzugehen. Sie machen Erfahrungen mit Gleichaltrigen, Jüngeren und Älteren.


6. Essen und Trinken
Das Kind soll das Essen als etwas Lustvolles und Angenehmes ohne Druck und Zwang erleben. Es werden täglich Frühstück, Mittagessen und Zvieri angeboten. Wir bereiten abwechslungsreiche und gesunde Mahlzeiten zu. Beim Säugling wird der individuelle Essens- und Trinkrhythmus beachtet. Um Unverträglichkeiten vorzubeugen, wird die Schoppen- und Breinahrung für Kinder unter 12 Monaten von den Eltern mitgebracht. Für alle Kinder stehen den ganzen Tag über ungesüsste Getränke (Wasser, Tee, gelegentlich verdünnte ungesüsste Fruchtsäfte) zur Verfügung. Es wird darauf geachtet, dass die Kinder ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen. Hat ein Kind Geburtstag, wird dies gefeiert. Wir freuen uns über jeden Kuchen, der von den Eltern für diesen Anlass mitgebracht wird.

7. Schlafen und Ruhen
Kinder brauchen ruhige Momente, um zu entspannen und neue Kraft für Entdeckungen zu tanken. Die allgemeine Schlafens- und Ruhezeit ist nach dem Mittagessen. Kinder, die nicht schlafen wollen, werden während dieser Zeit zu einem ruhigen Spiel motiviert. Säuglinge bestimmen ihren Schlafrhythmus selber. Persönliche Gegenstände wie Nuggis, Nuschis, Plüschtierchen etc. sowie Geschichten erzählen und leise Musik hören helfen den Kindern beim Einschlafen.


8. Hygiene und Körperpflege

Die Körperpflege ist eine wichtige Voraussetzung für die Gesundheit des Kindes. Säuglinge und Kleinkinder sind dabei anfangs auf die Fürsorge und Unterstützung der Erwachsenen angewiesen. Durch Zuschauen und Nachahmung werden die Kinder ihrem Entwicklungsstand entsprechend zur eigenständigen Körperpflege motiviert. Im Vordergrund stehen nicht reglementierte und routinierte Abläufe, sondern die Erfahrung der eigenen Körperlichkeit. Körperpflege und Zähneputzen sollen für die Kinder nicht zu einer Prozedur, sondern zu einem erfreulichen Erlebnis werden.


9. Qualitätskontrolle
Die Qualität unserer pädagogischen Arbeit ist uns wichtig und wird laufend kontrolliert. Unter anderem werden dazu folgende Instrumentarien benutzt:

- regelmässige Weiterbildungen
- Qualifikationsgespräche mit allen Mitarbeiterinnen
- Supersvision und Fallbesprechungen

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